Konditionstraining

Standboxsack

Sobald es beim Boxen von der Trainingsphase in die Kampfphase übergeht, ist es von größter Wichtigkeit über eine ausgezeichnete Kondition zu verfügen, denn obwohl die Anstrengung für viele Außenstehende nicht ersichtlich ist, erfordern gerade die koordinierten Schläge und schnellen Schritte ein hohes Maß an Kondition. Ist dies nicht vorhanden, ist es fast unmöglich einen Kampf zu gewinnen, da man immer davon ausgehen muss, dass der Gegner mehr bietet. Dementsprechend wichtig ist es, dass das Boxtraining auch die Kondition trainiert. Die Kondition wird am besten mit Hilfe von Trainingsplänen aufgebaut, die ein Wechselspiel von Laufen, Springen und speziellen Bewegungsabläufen enthalten.

Effektive Übungen, die auch von den Profis des Boxsports durchgeführt werden sind z.B. Laufübungen, bei denen ein schneller Wechsel zwischen Spurt und Dauerlauf stattfinden oder das Seilspringen mit einer sehr hohen Rotationsgeschwindigkeit. Jedoch sollte das Konditionstraining möglichst abwechslungsreich sein, was z.B. durch ein regelmäßiges Zirkeltraining erreicht werden kann. Letzteres kann, sofern es regelmäßig stattfindet auch der Kontrolle der Leistungen dienen, denn mit steigender Kondition werden auch die dabei erreichten Ergebnisse besser.

Wer aber wirklich erfolgreich werden will, der sollte das Konditionstraining nicht nur auf die wöchentliche Trainingseinheit beschränken, sondern möglichst in den eigenen Alltag integrieren. So ist es durchaus empfehlenswert Treppen zu steigen, Joggen zu gehen oder auch einen Heimtrainer anzuschaffen, mit dem regelmäßig diverse Übungen durchgeführt werden können. Neben dem Zirkeltraining eignet sich auch der bekannte Cooper-Test zur Leistungsüberprüfung, dabei muss innerhalb von 12 Minuten eine möglichst weite Strecke zurückgelegt werden. Ein guter Einstand liegt bei etwa 2700 Metern, wobei dieser Wert im laufe der Zeit möglichst stark gesteigert werden sollte.