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» Aufwärmtraining und Konditionstraining Ratgeber
Aufwärmen

Auf Grund der hohen Belastungen, die sogar schon beim Boxtraining herrschen, ist es unerlässlich vor dem Training ein spezielles Aufwärmtraining durchzuführen,welches die Muskeln auf Temperatur bringt und die beanspruchten Muskelpartien ausreichend dehnt. Das Aufwärmtraining sollte daher mit lockeren Laufübungen beginnen, welche von Ruhepausen und Dehnübungen abgelöst werden. Hierbei sollte verstärkt darauf geachtet werden, dass Arme und Beine intensivst gedehnt werden. Je weiter das Aufwärmtraining fortgeschritten ist, desto höher sollte die Intensität sein. Ziel ist dabei, die Aufwärmphase mit kurzen Spurts und schnellen Dehnübungen zu beenden, sodass das Boxtraining mit der bestmöglichen körperlichen Verfassung begonnen werden kann.

Allerdings sollte auch das Aufwärmtraining ausführlich ausgearbeitet werden, da jeder Boxer verschiedene Übungen bevorzugt und mit einigen Übungen bessere Erfolge erzielt, als es mit anderen der Fall wäre. Neigt man aber trotz einem umfangreichen Aufwärmtraining zu Krämpfen oder Verspannungen, so ist der Griff zu erlaubten Hilfsmitteln hilfreich. Ein Beispiel dafür ist die Verwendung von Chinaöl, welches vor dem Training oder vor Kämpfen in die Muskeln einmassiert wird. Dies löst eventuelle Verspannungen und beruhigt bedingt durch die intensive Geruchsbildung auch die Psyche. Allerdings gilt, dass solche Hilfsmittel die Effektivität des Trainings höchsten verbessern und nicht ersetzen können, denn wird das Aufwärmen vernachlässigt, können unerwünschte Nebenwirkungen, wie z.B. Muskelkrämpfe, Überdehnungen und im schlimmsten Fall sogar Bänderrisse auftreten. Insgesamt sollte das Aufwärmtraining etwa 15 bis 20 % der gesamten Trainingszeit ausmachen.


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