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Psychologie

Ein nicht zu vernachlässigender Bestandteil des Boxens ist die Psychologie, denn vor und während einem Kampf ist das Bewusstsein der Boxer ausschließlich auf den Kampf gerichtet. Bei erfahrenen Boxern stellt dies in der Regel kein Problem dar, wer jedoch neu dabei ist, oder länger keinen Kampf bestritten hat, der ist angespannt und gestresst. Da es kein Geheimnis ist, dass Stresssituationen für Fehler verantwortlich sind, ist es bereits während der Vorbereitung hilfreich die mentalen Fähigkeiten des Boxers zu stärken. Dabei ist es vor allem wichtig, dass man den Boxer von seinem Können und der Fähigkeit zu gewinnen überzeugt, ohne dabei unehrlich zu wirken.

Neben offenen Gesprächen gibt es aber auch viele hilfreiche Übungen, die sich positiv auf die Psyche auswirken. So ist es z.B. ratsam diverse Entspannungs- und Konzentrationsübungen zu erlernen. Diese können dann in einer entsprechenden Situation,wie z.B. vor einem Boxkampf angewendet werden und stärken die mentale Verfassung, welche ebenfalls von großer Bedeutung ist. Außerdem stellt das erste Zusammentreffen der Kontrahenten eine anspruchsvolle Situation dar, in der bereits erste Rivalitäten ausgetauscht werden. Dies geschieht dabei durch Mimik, Gestik und Körperhaltung, welche den Gegner nach Möglichkeit verunsichern soll. Jedoch lässt sich auch der Umgang mit solchen Situationen trainieren, was bei einem perfekten Verhalten sogar schon zu Beginn eines Kampfs zu einem psychologischen Vorteil führt. Gerade aus diesem Grund sollte die mentale Kraft eines Boxers nicht vernachlässigt werden, denn ein psychischer Dämpfer wirkt sich direkt auf die körperlichen Fähigkeiten eines Boxers aus. Auch ein offener Umgang mit den Ängsten und Sorgen ist empfehlenswert, denn so können Stresssituationen vermieden oder gelöst werden.


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