Wie bereits bei der Vorstellung des Aufwärm- und Konditionstraining erwähnt, ist es durchaus nützlich einen persönlichen und individuellen Trainingsplan zu erarbeiten. Dieser sollte die zu absolvierenden Übungen auflisten und wenn möglich auch die Anzahl der Wiederholungen oder Messwerte, wie z.B. den optimalen Puls enthalten. Sofern die Möglichkeit besteht, sollten die Ergebnisse von messbaren und vergleichbaren Übungen auf Dauer archiviert und kontrolliert werden.
Allerdings nützt der beste Trainingsplan nichts, wenn er nicht optimal auf seinen Nutzer abgestimmt ist. Dies bedeutet aber nicht, dass besonders einfache oder gut beherrschte Übungen überwiegen, sonder die Übungen möglichst oft variieren. Dies dient dazu, dass das Training abwechslungsreich bleibt und die Wirksamkeit des Trainingsplans durch die Monotonie der Übungen nicht negativ beeinflusst wird.
In welchem Umfang ein Trainingsplan erstellt wird liegt aber im Ermessen des Boxers und des Trainers, wobei auch ein Trainingsplan für die Zeit außerhalb des Trainings erstellt werden sollte. So kann man die Wirksamkeit des Trainings auch in den eigenen vier Wänden steigern. Hier sollte beachtet werden, dass selbst kurze Trainingseinheiten mit einer Dauer von 10 bis 15 Minuten große Wirksamkeit zeigen. Wichtig ist nur, dass der erarbeitete Trainingsplan auch eingehalten wird, sollte dies nicht der Fall sein, so sollte er entsprechend angepasst werden, denn nur wenn alle Trainingsmethoden im Einklang stehen ist ein erfolgversprechendes Training möglich. Zur Unterstützung des Trainingsplan können in vielen Vereinen auch weitere Angebote, wie z.B. die Teilnahme an einem Lauftreff oder einer Ballspielgruppe genutzt werden. So hat man neben dem persönlichen Ziel auch noch weitere soziale Kontakte, die ein ähnliches Ziel verfolgen.
